Tongario Alpine Crossing

admin am 8. Dezember 2012 um 03:04

Heute stand die wohl schwerste Etappe unserer Neuseeland Reise an, der Tongario Alpine Crossing. Diese von vielen oftmals unterschätze Alpine Wanderstrecke entlang der Vulkane Mt. Ngauruhoe und Mt. Tongario auf dem Tongario Vuklanplateau fordert eine gute Vorbereitung und ausreichende Fitness. Je nach Wetterlage bedarf die Strecke 6-9 Stunden mit etlichen Höhenmetern, die es zu bewältigen gilt. Da vor guten zwei Wochen eine Eruption stattgefunden hatte, war die Strecke nur bis etwas über die Hälfte zu wandern. Bei den Emerald Lakes auf etwa 1886m war Schluss und man musste zum Ausgangsort zurückkehren. Die Sonne war uns am heutigen Tag wohl gesonnen und früh starteten wir nahe des Pukeonake. Immer wieder zeugte die Landschaft von der zerstörerischen Naturgewalt unserer Erde und doch zugleich imposanten Welt die durch diese Gewalten erschaffen wird. Es ging zumeist bergauf, denn zwischen Basislager und dem Wendepunkt galt es gute 850 Höhenmeter zu bewältigen. Endlich am Ziel angekommen änderte sich schlagartig die Wettersituation und es wurde kalt, sehr kalt. Viele Wanderer waren in Shorts und T-Shirt, sowie Freizeitschuhen unterwegs… verantwortungslos…! Nach den ersten Abstieg wurde es auch wieder besser, die Sonne kam nach und nach heraus und auch die Temperaturen stiegen aufwärts, während es für uns abwärts ging. Wir legten die Strecke von 18,5km in 4 Stunden und 21 Minuten zurück, zudem noch etwa 50 Minuten an Pausen. Ein wirklich gelungener Ausflug mit wundervoller Natur… welche wir mit Ehrfurcht genossen! Eine kleine Randnotiz für die „Herr der Ringe“ Fans: Der Mt.  Ngauruhoe entspricht dem Mt. Doom oder dem Schicksalsberg in Mordor.

Wellington nach Tongario NP

admin am 7. Dezember 2012 um 05:04

Heute ging es weiter zum Tongario Nationalpark. In Wellington noch bei zweistelligen Temperaturen zeigte unser Thermometer am „Verbotenen Weiher“ aus dem „Herrn der Ringe“ nur noch 3°C an und zeitweise kam sogar Schnee auf knappen 1500m über dem Meeresspiegel. Morgen wollen wir den Tongario Alpine Crossing wagen, doch leider ist dieser nur halboffen bis zu den Emerald Lakes, da ja vor kurzem ja einer der Schlote ausgebrochen war. Die Tour wird so ca. 8 Stunden in Anspruch nehmen, sodass es heute doch früh in die Kiste geht… denn der frühe Vogel fängt den Wurm!

Wellington

admin am 6. Dezember 2012 um 06:18

Früh am Morgen machten wir uns direkt auf den Weg zum „Dimhold“, einem weiteren Drehort aus dem „Herrn der Ringe“. Das Wetter war uns noch gut gesonnen, denn im Verlauf des Tages waren Schauer angekündigt. Die Pinnacles sind ein wundervolles und weiteres Naturwunder in Neuseeland. Dort verweilten wir einen Moment, bevor es wieder in Richtung Wellington ging. Auf dem Rückweg kamen wir auch noch am Park vorbei, wo Rivendell alias Bruchtal gedreht worden ist. Mit dem Besuch im Rivendell waren unsere heutigen Ausflüge komplettiert und der Nachmittag stand für etwas Kultur im Te Papa Museum zur Verfügung.

Marahau nach Wellington

admin am 6. Dezember 2012 um 06:02

Heute fuhren wir zum letzten Mal auf der Südinsel entlang bis nach Picton zum Fährhafen. Das Wetter war noch gut gesagt bescheiden, aber wenn man fahren muss ist dies ja nicht so schlimm. Je näher wir Wellington kamen umso besser wurde dieses schließlich…! Ziemlich pünktlich kamen wir am Fährhafen an um schließlich um 13:05 Uhr die Südinsel zu verlassen. Dies war also die Südinsel, gefühlte 5365502 Schafe, 511698 Rinder und insgesamt 3477,6km. Jetzt kann die Nordinsel kommen…

Abel Tasman NP Kayak Tour

admin am 6. Dezember 2012 um 05:53

Am heutigen Tag führte uns eine Kayak Tour durch den Abel Tasman Nationalpark, speziell durch den Marlborough Sound. Wirklich ein wundervolles Fleckchen Erde…! Das Wassertaxi brachte uns samt Ausrüstung zum Startpunkt tief im Marine Reserve, ein absolut geschütztes Gebiet in den Marlborough Sounds. Nach einer kurzen Einweisung ging des auch schon los, die ersten Schläge mit den Paddeln gelangen schnell auf der offenen See. Das Wetter war Traumhaft und so fuhren wir entlang der Strände und genossen Seelöwenkolonien Hautnah. Mit zunehmendem Tag schlug das Wetter um und der Wellengang wurde stets heftiger, sodass mehr und mehr gepaddelt werden musste. Am Ende zerrte dies doch an unserem Kräften und wir waren froh gegen 16:00 Uhr den Zielort erreicht zu haben. Wirklich ein ungewohntes Bewegungsprofil für uns…

Kaikoura nach Marahau

admin am 6. Dezember 2012 um 05:33

Der Weg führte uns heute weiter in Richtung Abel Tasman Nationalpark. Vorbei an der Weinregion rund um Nelson und ein Stopp in Nelson selbst bestimmte unseren Vormittag. In Nelson stärkten wir uns dann mit einer „German Currywurst“. Es ging weiter nach Marahau unserem heutigen Tagesziel. Dort trafen wir gegen 15:30 Uhr ein, kauften ein und planten unsere morgige Tour. Anschließend ging es an den Strand und genossen die 26-27°C und relaxten.

Kaikoura

admin am 2. Dezember 2012 um 05:01

Unmittelbar nach dem Frühstück machten wir uns los zum Whale Watching in der Hoffnung vielleicht einen Wal erspähen zu können. Nach dem Sicherheitsbriefing ging es dann auch schon hinaus auf das Meer. Der Kapitän des Katamaran schien schon etliche Jahre Erfahrung zu haben, denn er wusste genau wie man die Wale ohne viel Technik nur mit den Augen und Ohren ortet. Nach einigen Lauschern und etwa 45 Minuten Fahrtzeit auf dem Meer war der erste Wal gesichtet – ein Pottwal! Wunderschöne Tiere, kaum zu glauben dass es nur noch wenige von ihnen dank des Menschen gibt. Allein vom Blauwal gibt es weltweit geschätzt nur noch 1500 seiner Art. Wirklich ein Jammer! Etwa zehn Minuten blieb er an der Oberfläche, ehe er zum Tauchgang ansetzte und seine Fluke entgegenstreckte… wie herrlich! Der Kapitän schipperte weiter und ein zweiter Wal konnte ausgemacht werden, wieder ein Pottwal… gleiches Spiel und nach 10 Minuten tauchte er ab, leider ohne seine Fluke zu zeigen. Er war ein wenig zimperlich und schien sich zu schämen… schade, denn vor einer Stunde würde dieser Wal nicht wieder auftauchen. So neigte sich unser Whale Watching schon leider dem Ende entgegen. Nichtsdestotrotz ein traumhaft schönes Erlebnis…! Am Nachmittag nutzten wir die heutige Freizeit für ein Entspannungsläufchen und einen Spaziergang entlang des Hafens…

Franz Josef nach Kaikoura

admin am 1. Dezember 2012 um 06:24

Die längste Etappe unserer Reise stand uns heute bevor, knappe 600km von Franz Josef über die Punakaiki Pancake Rocks nach Kaikoura. Aus diesem Grund mussten wir uns auch beeilen und hatten nicht viel Zeit die vielen tollen Aussichten zu genießen, aber die Pancake Rocks waren ein „Must do“… wieder einmal zeigten sie sich von ihrer besten Seite und diesmal mit strahlend blauem Himmel bei 17°C. Danach ging es von die Westküste über den Lewis Pass in Richtung Ostküste nach Kaikoura. Dort erwarteten uns erneut Sonnenschein und 25°C… so kann es weiter gehen. Morgen geht es dann zum Whale Watching, wir sind gespannt ob es klappt… am Abend gab es sogar noch ein gutes Hefeweizen aus der Heimat…

Franz Josef

admin am 30. November 2012 um 05:55

Der heutige Tag stand voll und ganz im Zeichen des Franz Josef Gletscher. Zunächst erfolgte aber ein Läufchen am Morgen, bevor es dann mittels Helikopter auf den Franz Josef gehen sollte. Am Treffpunkt angekommen erfolgten zunächst einige Sicherheitshinweise und die Vergabe der Ausrüstung. Kleidung und Eiskrimpen, sowie festes Schuhwerk. Danach ging es zum Heliport und in einem 5 Minuten Flug zum Gletscher. Dort fanden wir eine fantastische und so fremde Welt vor, welche wohl nicht mehr lange existieren wird, aber dazu später mehr. Wir wanderten 3 Stunden den Gletscher auf und ab, ehe es wieder zum Heliport auf dem Gletscher ging und uns der Flug zurück ins Tal führte. Ein sagenhafter Ausflug in diese Eiswelt, zudem immer den Regenwald in unmittelbarer Nähe. Im Anschluss liefen wir nochmal an die Gletscherzunge vom Tal aus und was wir vorfanden enttäuschte uns ein wenig. Noch vor 2 Jahren bei unserem letzten Besuch war der Gletscher 500m weiter im Tal. Erschreckend, welche Auswirkungen die globale Erwärmung hat…

Queenstown nach Franz Josef

admin am 30. November 2012 um 05:49

Heute machten wir uns wieder bei Zeiten los. Wir entschieden uns einen Umweg über Wanaka zu nehmen, da dies die interessantere Route ist. Dies war in der Tat eine gute Entscheidung, denn so konnten wir doch an dem ein oder anderen Outlook anhalten und natürlich auch einige Geocaches mitnehmen. Auf der Fahrt nach Franz Josef gestatteten wir dem Fox Glacier noch einen kurzen Besuch, doch leider war das Wetter nicht so gut, sodass wir nur bis zu einem Outlook fuhren. Gegen 16 Uhr waren wir schließlich in Franz Josef und erledigten zunächst einige Einkäufe um unsere Vorräte ein wenig aufzufrischen. Zudem buchten wir noch eine Iceexplore Tour in den Franz Josef Gletscher am folgenden Tag. Am Abend folgte noch ein schönes Läufchen und einige Kartenspiele.


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